Paritätischer Braunschweig - Ein Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege
28.08.19

Dank an die „Guten Geister“ in der Pflege – die wertschätzende Kampagne der Alzheimer Gesellschaft Braunschweig dankt den Pflegekräften und pflegenden Angehörigen für ihre Arbeit


Mit der Aktion „Demenz braucht gute Geister“ der Alzheimer Gesellschaft Braunschweig soll den Pflegekräften und pflegenden Angehörigen für ihre Arbeit gedankt werden. Wertschätzung entgegenbringen und die Anstrengungen und besonderen Herausforderungen der Arbeit anzuerkennen und schätzen zu wissen, darum geht es. „Es soll nicht immer nur gejammert werden, wir wollen mit unserer Kampagne auch Optimums nach außen tragen und Danke sagen“, so Christoph Bettac, Vorsitzender der lokalen Alzheimer-Gesellschaft, bei der kleinen Dankesfeier im Betreuten Wohnen in der Juliusstraße.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Paritätischen Dienste, die „guten Geister“ in der ambulanten Pflege, wurde am vergangenen Donnerstag mit einer kleinen Feierstunde bei Kaffee und Kuchen und mit einem kleinen Präsent für ihr Wirken gedankt. Joachim Blätz, Vorstand der Baugenossenschaft Wiederaufbau eG, überreichte bei der Veranstaltung die Geschenke und richtete das Wort an die Pflegekräfte: „Danke für das, was Sie leisten. Ihre Arbeit ist enorm wichtig. Wir brauchen noch viel mehr ‚gute Geister‘, die ihrem Vorbild folgen“, sagte Blätz und betonte, wie großartig er diese Aktion findet.

Henrikje Stanze, Poetry Slammerin und Berufspädagogin mit Fachrichtung Pflegewissenschaft unterhielt mit ihrem interessanten und zum Mitmachen anregenden Beitrag zum Thema Demenz Poesie die Gäste. Im Anschluss tauschten sich die Pflegekräfte und pflegenden Angehörigen über die Arbeit, die Erwartungen und den Alltag, die Schwierigkeiten und Begegnungen mit den demenziell Erkrankten aus. Dabei wurde deutlich, wie wie wichtig Vertrauen im Umgang mit Demenzkranken ist. Die Pflegekräfte müssen Geduld mitbringen, sich Zeit nehmen und sich auf immer neue Situationen einstellen können. Das bedarf weit mehr als nur die fachliche Kompetenz, denn Einfühlungsvermögen ist eine Grundvoraussetzung im Umgang mit den Erkrankten, das wurde bei der Gesprächsrunde deutlich, denn so die einhellige Meinung:  Man müsse Leidenschaft und Spaß mitbringen und Freude am Umgang mit den Menschen haben, sonst würde man den Demenzkranken und auch den Angehörigen nicht gerecht werden. Pflege als reine Dienstleistung anzusehen, das wäre nicht möglich. Ohne Empathie geht nichts.  

 

 


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