Paritätischer Braunschweig - Ein Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege
02.12.19

Großdemo gegen den Bundesparteitag der AfD in Braunschweig - Rund 20.000 Menschen protestierten für eine, bunte, tolerante, vielfältige, weltoffene und soziale Gesellschaft


Rund 20.000 Menschen gingen am vergangenen Samstag in Braunschweig für Toleranz, Offenheit und Vielfalt auf die Straße und demonstrierten gegen den AfD-Bundesparteitag, der an dem Wochenende in Braunschweig stattfand.

Friedlich zog der bunte Demonstrationszug durch die Löwenstadt zur anschließenden Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz.  

Bei der großen Kundgebung sprachen zahlreiche, prominente Rednerinnen und Redner aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. Unter ihnen Oberbürgermeister Ulrich Markurth, der, wie alle anderen, deutliche Worte fand: „Wir stehen in diesem Land für Freiheit, für Gerechtigkeit, für Solidarität. Das dürfen wir nicht nur sagen, das müssen wir täglich leben. Dazu gehören auch Respekt und Toleranz. Rote Linien soll es in diesem Land nie wieder geben“, mahnte Markurth. Die AfD habe es nicht geschafft, rote Linien zu verhindern. Im Gegenteil. Sie überschreite sie Tag für Tag, so auch auf dem Bundesparteitag, sagte der Oberbürgermeister. „Dagegen müssen wir laut und deutlich sagen: Nein. Nein, das wollen wir nicht. Dagegen müssen wir klar Stellung beziehen“, sagte der OB.

Auch Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider, sprach als Redner und kritisierte die Politikern in Berlin: „Macht es den Rechten doch nicht so entsetzlich leicht! Deutschland ist ein tief zerrissenes Land, Deutschland ist ein sozial gespaltenes Land. Tut endlich etwas dagegen. Sorgt endlich für ein sozialeres und gerechtes Deutschland. Dann ist der rechte Spuk auch bald vorbei“, so Schneider.  

Weiterhin sprachen unter anderem der VW-Gesamtbetriebsrats-Vorsitzende Bernd Osterloh, Annelie Buntenbach vom DGB-Bundesvorstand, der israelische Autor Sally Perel, Christoph Meyns, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig, die Intendantin des Braunschweiger Staatstheaters, Dagmar Schlingmann, Madina Rostaie von der Flüchtlingshilfe Braunschweig, Rainer Ottinger, Aufsichtsratsmitglied Eintracht Braunschweig und viele weitere. Zum Ende sorgte Musiker Axel Bosse für den musikalischen Abschluss.


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