Paritätischer Braunschweig - Ein Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege
20.11.19

Volles Haus beim 16. Jahresempfang der Arbeitsgemeinschaft der Braunschweiger Wohlfahrtsverbände - Gemeinsam setzten sie ein deutliches Signal für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein soziales Braunschweig


Der 16. AGW-Jahresempfang (v. l. n. r.): Henning Eschemann (Paritätischer Braunschweig), Matthias Konrad (Caritas), Magdalena Gruber (Caritas), Anke Grewe (Diakonie), Norbert Velten (Diakonie), Knud Maywald (Öffentliche Versicherung), Gunter Kröger (Awo), Bürgermeisterin Annegret Ihbe, Matthias Henze (BS-Energy), Marc Knackstedt (Braunschweigische Landessparkasse), Carola Mette (DRK), Harald Tenzer (Brunswiek Marketing) und Christian Blümel (DRK).

Im festlichen Rahmen in der Dornse des Altstadtrathauses luden die fünf Braunschweiger Wohlfahrtsverbände Awo, Caritas, Diakonie, DRK und der Paritätischer Braunschweig zum traditionellen Jahresempfang ein. Rund 180 Gäste, unter ihnen zahlreiche Vertreter aus Politik, Gesellschaft, dem Rat, der Stadtverwaltung, der Gewerkschaft sowie Haupt- und Ehrenamtliche folgten der Einladung.

In den Grußworten des diesjährigen 16. Jahresempfanges, galt das Hauptaugenmerk auf die derzeitige gesellschaftliche Entwicklung und den damit einhergehenden der großen sozialpolitischen Herausforderungen.

Gunter Kröger, Geschätsführer des AWO-Kreisverband Braunschweig und derzeitiger Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Braunschweiger Wohlfahrtsverbände (AGW), fand in seiner Begrüßung deutliche Worte: „Mit Menschen und Parteien, die Hass sähen, die versuchen, unsere Gesellschaft zu spalten und unsere Grundwerte infrage zu stellen, können Wohlfahrtsverbände nicht zusammenarbeiten.“ Soziale Sicherheit mache weniger anfällig für rechtspolitisches Gedankengut, so der AGW-Sprecher weiter. Auf die geplante Demonstration gegen den am 30. November stattfindenden Afd-Bundesparteitag in Braunschweig bezogen, sagte Kröger, „ich hoffe, dass am 30. November viele Bürgerinnen und Bürger zeigen, dass Braunschweig eine bunte, tolerante und weltoffene Stadt ist“.

Auch Bürgermeisterin Annegret Ihbe ging in ihrem Grußwort auf die gesellschaftlichen Herausforderungen ein: „Wir müssen deutlich zeigen, für welche Werte wir stehen. Wir lassen uns nicht erschrecken, auseinanderdividieren und von dem Gegenwind erschüttern. Wir sind eine soziale, bunte Stadt. Dafür stehen wir. Dafür setzen wir uns ein.“ Den Wohlfahrtsverbänden brachte sie ihren Dank und Respekt entgegen: „Die Stadt sei sich bewusst, welchen großen Bestandteil des sozialen Netzes die freie Wohlfahrt habe. „Ohne das Wirken AGW wäre die soziale Versorgung in Braunschweig kaum vorstellbar“, sagte sie und hob die gute Zusammenarbeit der Wohlfahrtsverbände mit der Stadt hervor. Für die soziale Fürsorge stattet die Stadt Braunschweig die Verbände mit einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag aus, so die Bürgermeisterin.

Für die Sponsoren sprach in diesem Jahr Knud Maywald, Vorstandsvorsitzender der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. Auch er betonte die große Bedeutung, die die Wohlfahrtsverbände für die soziale Landschaft in der Stadt haben: „Die Wohlfahrtspflege ist ein sicherer Anker für Menschen die Hilfe benötigen. Und ohne ihre Arbeit wäre der soziale Frieden in dieser Stadt und in unserem Land gefährdet.“

Weiterhin dankten alle Redner den vielen Ehrenamtlichen in Braunschweig. Ohne sie wäre die breitgefächerte Arbeit der Wohlfahrtsverbände im sozialen Bereich nicht möglich.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Initiator Harald Tenzer (Brunswiek Marketing). Gemeinsam mit den Sponsoren Braunschweigische Landessparkasse, BS Energy, Öffentliche, Radmacher Kalksandsteine und Döhler Hosse Stelzer machte er diesen Abend in Braunschweigs guter Stube wieder möglich. Für die stimmungsvolle, musikalische Unterhaltung sorgte das Braunschweiger Vokalensemble Con Brio unter der Leitung von Christine Hintz-Kosfelder. Kulinarisch versorgte Tandure die Gäste bestens.


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