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1.000 Euro für den Sprachheilkindergarten Wirbelwind: Kita plant Hühnergehege – Targobank unterstützt tiergestützte Pädagogik

offizielles Bild bei der Spendenübergabe
im Gespräch

Große Freude im Sprachheilkindergarten Wirbelwind: Mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt die Targobank die Einrichtung. Dank dieser Finanzspritze kann die Kita jetzt in die konkrete Planung zur Umsetzung eines Hühnerprojektes gehen. Die Idee: langfristig sollen vier bis fünf Hühner auf dem Außengelände des Sprachheilkindergartens und der gleichnamigen Kita gehalten werden, den Alltag bereichern und so die tiergestützte Pädagogik in der Einrichtung aufgebaut werden.

„Für die Umsetzung des Projektes müssen natürlich vorab die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden“, erklärt Einrichtungsleiterin Alexandra Wrede, die bereits gute Erfahrungen mit tiergestützter pädagogischer Arbeit gemacht hat.

Unter anderem muss ein großzügiges Hühnergehege gebaut und eine entsprechende elektronische Hühnerklappe angeschafft werden, damit die Tiere dauerhaft und tiergerecht gehalten werden können. Die Frage nach der Finanzierung löste sich nun dank der Unterstützung der Targobank.

Jörn-Rainer Klimmeck, Filialleiter der Targobank in Salzgitter, besuchte gemeinsam mit Kundenberaterin Vasiliki Apostoloudias den Sprachheilkindergarten und überreichte den symbolischen Spendenscheck an die Einrichtungsleiterin. „Wir freuen uns, dieses nachhaltige und pädagogisch wertvolle Projekt zu fördern. Soziale Verantwortung vor Ort liegt uns besonders am Herzen“, betonte Klimmeck. Mitarbeitende der Bank haben zudem die Möglichkeit, sich ehrenamtlich einzubringen und regionale Einrichtungen aktiv zu fördern. So ist die Idee ganz aktuell entstanden, gemeinsam im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagementtages „Brücken bauen“ die vorbereitenden Arbeiten für das Projekt gemeinsam anzugehen.

Noch befindet sich das Projekt in der Planungsphase, doch schon jetzt ist die Vorfreude beim gesamten Team des Sprachheilkindergartens und der Kita groß. Auch die Therapeutinnen und Logopädinnen sind begeistert und planen, das Hühnerprojekt gezielt in ihre Arbeit zu integrieren. Tiergestützte Pädagogik könne Kinder emotional stärken, Vertrauen fördern und neue Sprechanlässe schaffen – gerade im Sprachheilbereich ein wertvoller Ansatz.

Generell sollen die Kinder und auch die Familien aktiv mit eingebunden werden: Gemeinsam sollen der Hühnerstall und der Zaun gestaltet werden. Wenn das Federvieh eingezogen ist, dann geht es natürlich insbesondere um die Versorgung der Aufgaben wie Füttern, Wasser auffüllen oder das Reinigen des Stalls werden altersgerecht begleitet und pädagogisch eingebettet. An den Wochenenden und in den Ferienzeiten sollen Tierpatenschaften an die Familien vergeben werden, damit die Versorgung der Tiere gemeinsam getragen wird. So entsteht ein Gemeinschaftsprojekt, das Verantwortung, Naturverständnis und soziales Miteinander fördert. Und eines ist klar: Das Tierwohl steht dabei stets an erster Stelle. Nach etwa einem Jahr soll das Projekt bewusst reflektiert werden: Wie gelingt die dauerhafte Haltung? Wie profitieren Kinder und Tiere gleichermaßen? Und wie lässt sich das Konzept tatsächlich im Kita-Alltag umsetzen?

Mit der Spende ist jedenfalls der Grundstein gelegt – im Herbst könnten die ersten Hühner in ihr neues Zuhause einziehen.

Alexandra Wrede und das Team bedanken sich herzlich bei der Targobank für die großzügige Unterstützung. „Ohne solche Spenden wäre dies kaum möglich. Wir freuen uns darauf, im besten Fall diesen neuen Weg noch länger gemeinsam zu gehen.“