Udo Matisky – der „Kita Guru“ geht nach fast vierzig Berufsjahren in den Ruhestand und viele Gäste kamen zu seiner offiziellen Verabschiedung Mitte September. Darunter seine Frau und seine Tochter, die beiden Leiter des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie, Norbert Winkler aus Braunschweig und Dr. Roswitha Krum aus Salzgitter, Burkhard Vettin von der Landesschulbehörde, Erich Schlüter, Sprachheil-Fachberater im landesärztlichen Dienst, Mitarbeiter der Stadt Braunschweig, Vertreter von Firmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kolleginnen und Kollegen und viele andere Wegbegleiter.
Der Abteilungsleiter Kindertagesstätten des Paritätischen setzte als langjähriger Experte Maßstäbe, so beschrieb ihn Henning Eschemann, Geschäftsführer des Paritätischen, in seiner Rede. Matiskys Wort galt in Fachkreisen. „Udo Matisky blickte über den Tellerrand seiner Arbeit und war die Triebfeder für Neues in unseren Kitas. Dabei nahm er viele engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit auf den Weg der Veränderung und Weiterentwicklung. Und: Immer ging es ihm um das Wohl der Kinder“, sagte Eschemann.
Als langjährige Kollegin und Wegbegleiterin richtete Elruth Runge ihre persönlichen Abschiedsworte an den zukünftigen Ruheständler, lobte die Zusammenarbeit, das Vertrauen und die Kompetenz in einer besonderen, emotionalen Rede. „Ich habe in der Vergangenheit immer deine Fähigkeit bewundert, aus den Bedürfnissen und Anliegen von Menschen, pädagogische Konzepte zu entwickeln, die helfen – die Notlagen lindern. Nicht schwarz- weiß, sondern bunt zu denken. Nicht nur geradeaus zu gehen, sondern auch Umwege zu machen und in Ecken zu gucken, in die sonst vielleicht niemand schaut. Vielleicht auch mal anzuecken“, zeichnete Elruth Runge anschaulich das Bild von der Arbeit, dem Denken und Handeln von Udo Matisky.
Kordula Neue vom Sprachheilkindergarten Geitelde und ebenfalls langjährige Mitarbeiterin, knüpfte in ihrer Rede an diesem Punkt an und meinte, als Sozialarbeiter sei Matisky ein Überzeugungstäter. Der Ausgleich sozialer Benachteiligung habe einen hohen Stellenwert für ihn. Auf gute Konzepte, hohe fachliche Kompetenz, funktionierende Teams, vorausschauende Weiterentwicklung, Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen, angemessene Räumlichkeiten und ausreichende Finanzierung, habe Matisky in seiner Arbeit Wert gelegt, so Kordula Neue, die die jahrzehntelange, engagierte Arbeit mit dem Satz: „Der Fußabdruck, den Du hinterlässt, ist deutlich sichtbar“ auf den Punkt brachte.
Der passionierte Hobbysegler Udo Matisky übergab die Abteilungsleitung der Kindertagesstätten des Paritätischen symbolisch mit einem Steuerrad an seine Nachfolgerin Britta Müller- Jarosiewicz.









