Dort helfen, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Dort, wo es an den für uns selbstverständlichsten Dingen fehlt: Lebensmittel, Hygieneartikel, kleine Überraschungen für Kinder – für die einen ganz normaler Alltag, für andere ein großes Geschenk.
Mit der Mitte November erneut gestarteten Weihnachtsaktion setzen sich die Johanniter seit 1993 traditionell für hilfsbedürftige Menschen aus verschiedenen Ländern ein.
Bis zum 12. Dezember Dezember rollten die Johanniter-Weihnachtshelden und Heldinnen über die Straßen und sammelten Pakete ein. Nun machen sie sich auf den Weg und bringen die Kartons voller Hoffnung und Freude an Menschen aus der Ukraine, Rumänien und anderen südosteuropäischen Ländern. Auch in Deutschland erhalten Organisationen, wie beispielsweise die Tafeln Hilfspakete.
Ein Gemeinschaftsprojekt mit vielen Helferlein
In unseren Einrichtungen der Kita Mein Weg, im Familienzentrum, der Kita Farbklecks und der Schulbetreuung Broitzem wurden Kinder und Familien zu fleißigen Weihnachtselfen, die die Pakete mit Inhalt füllten und den Freiwilligen der Johanniter unter die Arme griffen. Um sicherzugehen, dass gezielte Hilfe erfolgt und zollgerecht gepackt wird, stellen die Organisator*innen jedes Jahr eine Packliste zur Verfügung. Auch für die Ehrenamtlichen Selina und Gabriel war die Aktion ein besonderes Erlebnis. Zum zweiten Mal sind sie dabei und sammeln die Pakete für die Weihnachtstrucker-Aktion ein.
Es gibt viele verschiedene Wege, sich zu engagieren: Hilfspakete an Abgabestellen überall in Deutschland abgeben, gemeinsam packen, virtuelle Pakete kreieren, eine Geldspende schicken, ehrenamtlich mithelfen und dafür sorgen, dass die Lieferungen sicher ankommen.
2024 wurde der Rekord geknackt
Im letzten Jahr waren insgesamt rekordverdächtige 78.421 Hilfspakete auf dem Weg zu hilfsbedürftigen Menschen und Familien aus sieben verschiedenen Ländern. Für die Johanniter zählt jede helfende Hand und jedes einzelne Päckchen macht einen Unterschied für die Menschen, die es am Ende erreicht. Diese Aktion spendet jedes Jahr aufs Neue Hoffnung und erinnert uns daran, wie wertvoll vermeintlich selbstverständliche Dinge in Wirklichkeit sind.






