Dank der tatkräftigen Unterstützung von AntiRost e.V. und der großzügigen Förderung durch die Schäffer & Walcker GmbH konnte im Service Wohnen in der Osnabrückstraße ein neues Hochbeet-Projekt verwirklicht werden. Damit entstand ein Ort, der nicht nur zum Gärtnern einlädt, sondern auch Begegnungen fördert und das Miteinander der Mieterinnen und Mieter stärkt.
Eine Tagesstruktur mit vielfältigen Aufgaben ist für viele Menschen ein wichtiger Anker im Alltag. Sie gibt Sicherheit, schafft Orientierung und vermittelt Sinn. Im Alter verändern sich gewohnte Abläufe oft, weshalb Routinen und erfüllende Beschäftigungen eine besondere Bedeutung gewinnen. Auf Initiative einer Mieterin der Wohnanlage Osnabrückstraße wurde daher zur Freude aller ein neues Hochbeet-Projekt ins Leben gerufen. Beim gemeinsamen Gärtnern können die Bewohnerinnen und Bewohner Zeit miteinander verbringen, soziale Kontakte pflegen und einer sinnstiftenden, produktiven Tätigkeit nachgehen.
Zur Realisierung des Projekts waren viele helfende Hände im Einsatz: Der Hochbeetrahmen aus nachhaltigen Materialien wurde mit Unterstützung engagierter Helfer der Initiative AntiRost e.V., Ingo Hlubek von der Wiederaufbau sowie von Beyza Onbasiogullari, zuständig für das Service Wohnen, aufgebaut, zur Wohnanlage transportiert und anschließend mit Erde befüllt. Bei AntiRost engagieren sich Menschen nach ihrem aktiven Berufsleben und schaffen mit ihren Serviceangeboten und nachhaltigen Projekten einen wertvollen Mehrwert für die Gesellschaft.
Zur Einweihung des neuen grünen Treffpunkts auf der Terrasse der Wohnanlage kamen Mieterinnen und Mieter, Mitarbeitende, Helfer sowie Förderer zusammen. Wir bedanken uns herzlich bei der Schäffer & Walcker GmbH für die großzügige Unterstützung des Projekts, bei der Baugenossenschaft Wiederaufbau eG für das bereitgestellte Buffet an diesem sommerlichen Tag und ganz besonders bei den beiden „AntiRostlern“ Rolf Homann und Andreas Schneider, die mit viel Einsatz gezimmert, gehämmert und geschraubt haben.
Nun freuen sich die Mieterinnen und Mieter auf das Gedeihen der Kräuter, Gemüse- und Zierpflanzen – und natürlich auf die erste gemeinsame Ernte.








