Der Wolfenbütteler Autor John W. Dorsch besuchte die Mieterinnen und Mieter in den Betreuten Wohnanlagen, die von den Paritätischen Diensten betreut werden, so auch im Betreuten Wohnen in der Juliusstraße. Der 83-jährige weiß wovon er spricht, wenn er über das Alt und Älter werden philosophiert. In seinem neuen Buch mit dem Titel „Wie stehen Sie zum Altwerden?“ beleuchtet Dorsch die verschiedenen Stationen des Lebens und kommt tu der Erkenntnis, dass jedes Alter seine Vorzüge hat. Seine Texte, in Prosa und Lyrik verfasst, sprechen die Zuhörer direkt an, oftmals gibt zustimmendes Nicken oder auch mal eine Ergänzung aus dem eigenen Erlebten. Es kommt immer auf die Betrachtungsweise an, das ist der Grundtenor seiner Texte. Denn: „Schlimm wird es erst, wenn man meint, man wird alt – statt älter“, meint der Autor und regt mit seinen Aussagen zum Nachdenken an. Älter werden beginne schon in der Wiege, das passiere jeden Tag, so Dorsch. Es gebe deshalb den entscheidenden Unterschied zwischen Älter und Altwerden. Denn: Wer sagt, ich werde alt, der ist schon alt“. Deshalb solle man dem Alter trotzen und Geist und Körper fit halten, mit sich und seiner Umgebung im Einklang bleiben. Und am Ende gehören diejendigen zu den Glücklichen, die sagen können: „Ich würde in meinem Leben alles noch einmal genauso machen.“
Bei Kaffee und Keksen gab es noch einen interessanten Austausch zwischen Autor und Zuhörern.







