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Sicherheit im Fokus: Paritätischer Braunschweig lud die OB-Kandidat*innen zur Podiumsdiskussion rund um die Dimensionen von Schutz und Prävention

Ob Kandidatinnen und Kandidaten
Blick ins Podium
Einblick in den Saal

Auftakt für die Wahl zur Kommunalwahl im September in Braunschweig: Der Paritätische Braunschweig lud am vergangenen Mittwoch die OB-Kandidat*innen der demokratischen Parteien zu einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Direkt gefragt – Impulse aus sozialpolitischer Sicht“ in die Räume des Kinderschutzbundes. Die neue Kreisverbandsgeschäftsführerin des Paritätischen Braunschweig, Heike Horrmann-Brandt, die die Veranstaltung federführend organisiert hat, begrüßte die Diskussionsteilnehmenden und die Gäste, die vornehmlich aus den Reihen der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen aus Braunschweig kamen. Ihre Perspektiven und praktischen Erfahrungen flossen entsprechend stark in die Diskussion ein.

Moderiert wurde die Veranstaltung, die thematisch ganz im Zeichen der Sicherheit in Braunschweig stand, von Henning Voß, dem Leiter der Anlaufstelle für Straffällige der CURA e.V. Braunschweig und Beiratsvorsitzender des Kreisverbandes.

Gut eineinhalb Stunden stellten sich Thorsten Kornblum (SPD), Maximilian Pohler (CDU), Ingo Schramm (FDP), Michael Walther (Grüne), Leonie Bartsch (Die Linke), Timothy Rathjen (Volt) sowie Miriam Eck (Die Partei) die den verhinderten Max Wieland vertrat, den Fragen zu dem großen Thema Sicherheit. Besonderer Fokus lag dabei auf der Sicherheit im öffentlichen Raum, insbesondere für marginalisierte Gruppen, also Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen und benachteiligt werden.

Neben dem Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt, ging es ebenfalls um den Schutz geflüchteter Menschen. Die Kandidierenden betonten unterschiedliche Ansätze: Ausbau von Hilfsangeboten, Prävention, bessere Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung in Verwaltungen, sowie konkrete Maßnahmen zur Integration und Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von Herkunft oder Einkommen. Auch konkrete Maßnahmen wie Frauentaxis oder die gezielte Verbesserung der Beleuchtung in städtischen Räumen wurden genannt, um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Insgesamt wurde bei der Diskussionsrunde deutlich, dass Sicherheit vor allem als Resultat funktionierender sozialer Strukturen verstanden wird.

Dabei stellte sich immer wieder die Frage, ob Sicherheit primär durch ordnungspolitische Instrumente oder durch Ausbau sozialer Infrastruktur und Prävention erreicht werden kann.

Die zukünftige finanzielle Absicherung sozialer Dienstleistungen war ein weiteres wichtiges Thema, das alle umtreibt. Weitgehende Einigkeit bestand darin, dass bestehende Unterstützungsstrukturen gestärkt werden müssen.

Wir danken den Teilnehmenden für die wertvolle Diskussion!