Was kann ich tun, um gesund älter zu werden? Jede Menge Tipps und Anregungen dazu bekamen in der vergangenen Woche Besucherinnen und Besucher, die zum Info- und Mitmach-Nachmittag in die Begegnungstätte am Wasserturm kamen. Eingeladen hatte der Arbeitskreis „Älter werden im Stadtbezirk 120“, der mit vielen Akteuren die Veranstaltung „Aktiv-Bausteine für die Gesundheit“ organisiert hatte.
Und der Besuch hat sich gelohnt. Denn das, was die Akteure und Organisationen auf die Beine gestellt hatten, konnte sich sehen lassen. Mitmach-Aktionen wie das Rollator-Training auf dem Außengelände, Tai Chi und Qi Gong oder auch praktische Tipps zum Thema gesunde Ernährung mit leckeren Rohkost-Snacks und Dips kamen sehr gut an. Großes Interesse bestand auch an den Bewegungsübungen, die Iris Bruns von der Nachbarschaftshilfe Östliches Ringgebiet anbot. Mit leichten, selbstgenähten Gewichtssäckchen konnten sich die Teilnehmenden an Ganzkörper-Koordinations- und Gleichgewichtsübungen ausprobieren. Aha-Erlebnisse, Spaß und kniffelige Aufgaben hatten die Besucherinnen und Besucher bei den ganzheitlichen Gedächtnistrainings-Übungen. Christine Heerdegen, ebenfalls Mitarbeiterin bei der Nachbarschaftshilfe Östliches Ringgebiet, erläuterte zugewandt und geduldig die kniffligen Übungen für das assoziative Denken oder auch Raum-Lage-Übungen, die förderlich für die Orientierung sind.
Neben den aktiven Angeboten gab es Zeit für den Austausch und Gespräche unter den Teilnehmenden. „Es tut gut, zu merken, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist. Mir fällt es zum Beispiel mittlerweile schwer, kleine Dinge zu greifen. Und jetzt weiß ich, es geht vielen älteren Menschen so“, erzählte eine ältere Dame. Als kleines Mitgebsel gab es für alle liebevoll selbstgebastelte Origami-Schmetterlinge. „Das soll symbolhaft etwas Leichtigkeit mit auf den Weg geben“, sagte Mitorganisatorin Iris Bruns von der Nachbarschaftshilfe Östliches Ringgebiet lächelnd. Eine schöne Geste.
Das war ein informativer, wichtiger und toller Nachmittag, zeigten sich sowohl Veranstalter als auch die Besucherinnen und Besucher begeistert.
Der Arbeitskreis "Älter werden im Stadtbezirk 120" ist ein tolles Beispiel für gute, gelebte Quatiersarbeit, bei der sich die verschiedenen Bereiche der einzelnen Akteure gut ineinandergreifen. An der Umsetzung und Organisation beteiligt waren: Der Paritätische Braunschweig mit der Nachbarschaftshilfe Östliches Ringgebiet, die Polizeiinspektion Braunschweig, die Verkehrswacht Braunschweig, Anti Rost e.V., Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Braunschweig-Salzgitter, Lange Aktiv Bleiben, eine Einrichtung des Paritätischen Braunschweigs, Bethanien, die Diakonie Station Braunschweig, St. Johannis Braunschweig und die evangelische Kirchengemeinde St. Pauli - Matthäus.











