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„Wenn das Wunschkind auf sich warten lässt“ – neue Selbsthilfegruppe für Paare bei denen die Familiengründung nicht wie erhofft klappt

Mit dem Satz: „Auch die Nase voll vom ‚Abwarten und Teetrinken“ will die Initiatorin der neuen Selbsthilfegruppe zum Thema ungewollte Kinderlosigkeit Betroffene zum Austausch motivieren und gewinnen. Mit den Sorgen, den Gedanken fühlen sich sowohl Frauen als auch Männer, die in der Situation sind, oft alleine gelassen. Lange Zeit habe auch sie gedacht, mit dem Problem alleine zu sein. „Doch obwohl das Thema in der Gesellschaft immer noch tabuisiert werde, habe sie durch Gespräche und ihren offenen Umgang damit gemerkt. dass es viel mehr Paare gibt, bei denen es mit der erhofften Schwangerschaft nicht so einfach klappt, als man vermutet. „Es gib einfach kein Recht auf ein Kind“.

„Bei Ärzten wird in erster Linie auf medizinische Ursachen geguckt. Aber mit den Gefühlen, den Sorgen und Ängsten, dem Hoffen und Bangen rund um das Thema Kinderwunsch wird man weitgehend alleine gelassen“, so die Initiatorin.

Seit zwei Jahren versuchen sie und ihr Mann ein Kind zu bekommen. Doch obwohl organisch soweit alles in Ordnung ist, lässt das Wunschkind auf sich warten. „Jeden Monat aufs Neue wird man mit der Hoffnung und der Sorge konfrontiert. Das zerrt ungemein an den Nerven. Auch die eigene Wahrnehmung verändere sich, so die junge Frau. „Überall sieht man schwangere Frauen und junge Familien. Da wird man fast eifersüchtig“, sagt sie im Gespräch. Ihre Beziehung belaste die Situation zum Glück nicht. Aber auch das kann ganz anders sein. Über diese Themen, aber auch über medizinischen Behandlungsmethoden will die Initiatorin mit ebenfalls Betroffenen ins Gespräch kommen.  

Das erste Treffen der neuen Selbsthilfegruppe "Wenn das Wunschkind auf sich warten lässt" findet am Montag, 20. Mai, von 18 bis 19.30 Uhr in die Brunsviga, Karlstraße 35, m Raum Nord statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Wer weitere Informationen gibt es bei der <link more-link>Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen, KIBIS, telefonisch unter der Nummer (0531) 4807920 oder per E-Mail: kibis@paritaetischer-bs.de.

 

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