Paritätischer Braunschweig - Ein Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege

Das Goldene Herz – Spendenaktion unter dem Motto „Wenn Kinder Abschied nehmen müssen“

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit startet die Benefizaktion Das Goldene Herz des Braunschweiger Zeitungsverlags  gemeinsam mit dem Paritätischen Braunschweig. In diesem Jahr steht die Spendenaktion unter dem Motto „Wenn Kinder Abschied nehmen müssen“. Seit 2001 stellt „Das Goldene Herz“ jedes Jahr ein bestimmtes Thema in den Fokus der Spendenaktion und unterstützt verschiedene Projekte in der Region oder hilft bei spontanen Hilfsaktionen.

Knapp drei Millionen Euro konnten seit 2001– jedes Jahr für einen anderen guten Zweck – gesammelt werden. In diesem Jahr kommen die Spenden elf Projekten in der Region zugute, die sich um trauernde oder unheilbar kranke Kinder und deren Angehörige und Familien kümmern. 

Hier können Sie jederzeit auf das Konto der Aktion unter dem Stichwort „Das Goldene Herz“ spenden. Einzahlungen bei allen Banken und Sparkassen auf das Spendenkonto des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Braunschweig bei der Braunschweigischen Landessparkasse:

IBAN: DE53 2505 0000 0000 3006 16
BIC: NOLADE2HXXX

Jede Spende fließt eins zu eins, ohne Abzüge und ohne Verwaltungsgebühren direkt in die Projekte.

Wer spenden möchte, sollte bitte nicht vergessen auf der Überweisung mit dem Verwendungszweck „Goldenes Herz“ die Anschrift anzugeben, damit eine Spendenquittung ausgestellt werden kann. Bis 200 Euro gilt der Überweisungsträger als Quittung.

Die Namen der Spender werden in der Braunschweiger Zeitung nach und nach auf der Leser-Seite veröffentlicht. Wer dies nicht möchte, kann dies zusätzlich im Verwendungszweck mit dem Hinweis „anonym“ vermerken.

Mehr Informationen zu dieser Aktion und den einzelnen Projekten gibt es direkt auf der Internetseite des Braunschweiger Zeitungsverlages unter: Das Goldene Herz

Die Projekte, die in diesem Jahr in der Region unterstützt werden:

Braunschweig:

  • Der Löwenherz-Kinderhospiz-Stützpunkt Braunschweig betreut Familien mit unheilbar erkrankten Kindern mit ehrenamtlichen Hospizbegleitern zu Hause. 
  • Die Hospizarbeit Braunschweig begleitet und unterstützt mit ehrenamtlichen Helfern Familien mit lebensbedrohlich erkrankten Kindern im Alltag.
  • das Hospiz am Hohen Tore in Braunschweigmit insgesamt zwölf Zimmern ist für Menschen in der letzten Lebensphase da und sorgt für eine geborgene Umgebung und gute Betreuung. Die Gäste, die dort auf ihrem letzten Lebensabschnitt begleitet werden, sind jeden Alters. So wurden dort im letzten Jahr auch drei junge Menschen unter zwanzig betreut. Mit den Spenden der "Goldenen-Herz-Aktion" soll es einer Mitarbeiterin oder auch einem Mitarbeiter ermöglicht werden, an einem speziellen pädiatrischen Palliativ-Care-Fachweiterbildung teilzunehmen.

Gifhorn:

  • Die Hospiz-Stiftung Gifhorn, für die ein Haus in Planung ist, plant in dem Gebäude auch ein Familien- sowie ein Spielzimmer für Kinder.
  • Der Hospizverein möchte die Trauerbegleitung intensivieren und Schul-Projektwochen anbieten. Dafür möchte der Hospizverein Ehrenamtlicchen Schulungen zum Kinder-Trauerbegleiter ermöglichen.

Helmstedt:

  • Der Verein Hospizarbeit Helmstedt braucht für sein neues Angebot gut ausgebildete Helfer. Das Trauernetzwerk soll dann Kindern und Jugendlichen bestens ausgebildet zur Seite stehen.

Peine:

  • Hospizbewegung Peine benötigt Räume für Kindertrauerarbeit. Zudem werden kindgerechte Möbel, eine Küche und Spielmaterial benötigt. Im Herbst 2020 möchte die Hospizarbeit mit ihrem Unterstützungs- und Hilfsangebot starten.

Salzgitter:

  • Die Hospiz-Initiative Salzgitter plant eine neues Trauercafé für junge Menschen der Region, damit Jugendliche in einem geschütztten Raum miteinander in Kontakt treten können. Die Spendengelder sollen für das offene Jugendcafe und die Jugendtrauergruppe "Herzschmerz" verwendet werden. Benötigt werden Gelder für neue jugendgerechte Räume, für geschultes Personal sowie für neue Medien zum kreativen und altersgerechten Arbeiten. 

Wolfenbüttel

  • Der Hospizverein Wolfenbüttel unterstützt auch Familien von schwer kranken Kindern, denn Hospizarbeit im Kindesalter bedeutet nicht, dass Kinder gleich vom Tod bedroht sind. Auch Familien mit Kindern, die eine lebendbegrenzende Diagnose erhalten haben oder schwerst-mehrfach behindert sind, erhalten Entlastung im Alltag. 

Wolfsburg:

  • Der Heidi-Förderverein aus Wolfsburg unterstützt betroffene Familien. Mit den Spendengeldern möchte der Verein Mädchen und Jungen, die aufgrund einer Therapie einen langen Krankenhausaufenthalt vor sich haben, Tablets zur Verfügung stellen. So hätten sie die Möglichkeit, Hausaufgaben zu machen und Kontakte zu Freunden zu pflegen oder sich aber auch einfach einmal ablenken zu können.
  • Die Trostinsel in Wolfsburg will im kommenden Jahr mit drei neuen Trauergruppen für Kinder und Jugendliche starten. Dafür sollen ehrenamtliche Begleiter ausgebildet werden. Außerdem fehlen dem Verein  auch Geld für kindgerechte Möbel, eine Küche und Spielmaterial.