Paritätischer Braunschweig - Ein Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege
04.12.15

Marte-Meo-Ausbildung erfolgreich absolviert – 18 Salzgitteraner Erzieherinnen und Erzieher sind jetzt zertifiziert


18 Erzieherinnen und Erzieher aus verschiedenen Einrichtungen in Salzgitter, unter ihnen auch Christine Pape vom Paritätische Familienzentrum Purzelbaum und Franziska Brinkmann aus der Paritätischen Familienkita Wirbelwind, absolvierten die Marte-Meo-Fortbildung erfolgreich. Leiterin des Fachdienstes Kinder, Jugend und Familie der Stadt Salzgitter, Dr. Roswitha Krum und  Dozentin Juliane Delkeskamp überreichten den ausgebildeten Fachkräften jetzt ihr Zertifikat als Marte-Meo-Practitioner im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Räumlichkeiten des Paritätischen Familienzentrums Purzelbaum.

 „Marte Meo“ ist eine Beobachtungsmethode und wurde Ende der 1970er Jahre von der Niederländerin Maria Aarts gegründet. Marte Meo stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich übersetzt „aus eigener Kraft“. Dabei sind das Bewusstsein und die Wahrnehmung des eigenen Handelns enorm wichtig, denn diese Beobachtungsmethode setzt das systematische Erfassen der persönlichen Haltung und Wertschätzung voraus. Anhand einer Videoanalyse werden Alltagssituationen im Kindergarten beobachtet und analysiert.

„Marte Meo setzt bei dem in Salzgitter gelebten Prinzip „Bindung geht vor Bildung“ genau dort an. „Diese Methode passt hervorragend in unser Sprachbildungskonzept der Stadt. Denn Marte Meo unterstützt die ganzheitliche Sprachbildung und Entwicklungsförderung bestens. Deshalb haben wir es als Stadt für sinnvoll angesehen, diese Fortbildung zu unterstützen“, sagte  Dr. Roswitha Krum. Schulungsleiterin Juliane Delkeskamp erläuterte kurz die weltweit anerkannte und erfolgreiche Methode. „Mit ganz einfachen Interaktionselementen können und sollen Entwicklungen bei Kindern aktiviert und nicht Probleme weggedrückt werden. Eine Zugewandte Begleitung des jeweiligen Kindes und die Unterstützung der sozialen und emotionalen Entwicklung stehen im Vordergrund. Mit der Beobachtung und der Kenntnis des eigenen pädagogischen Handelns können Entwicklungsdiagnosen besser gestellt und das Kind im eigenen Handeln gestärkt werden, denn Bildung gelingt viel besser durch und mit Bindung“, so Juliane Delkeskamp. Wichtig sei es zudem, die Eltern in diese Entwicklungsarbeit bewusst und aktiv miteinzubeziehen, fügte die Expertin hinzu.


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